Jetzt geht’s ans Winterprojekt: die Gleise am Kanal und der Schleuse und die Verbindung von der Moorbahn mit Weiche nach links in das neue Areal.
Gestern Legeprobe mit ADU, genügend Weichen und Schienen sind vorhanden, 7 Unterflurantriebe von Fulgurex ebenfalls, das wird noch eine feine Bastelei für den Profi ADU …
Zwischenstück vorm Fenster am Martinitag reingesetzt, jedenfalls die Latten, etwas kompliziert wg. Bohrerei und vor allem, weil die beiden Leisten unter die LED-Lichtleisten geschoben werden mussten. Konsequenz: Lichtleiste gerissen, also kein Licht mehr, zum Glück noch ein IKEA-Streifen vorhanden, aber der lässt sich so schwer unter die Lattenkonstruktion kleben – schaun wir mal… Blöd, wenn man mit rechts was konstruktiv Neues erschafft und mit links beim alten Teil schon wieder abwrackt, grrr.Jedenfalls ist das Zwischenstück schon mal braun angemalt, in rosa sieht’s so voll blöd aus!
Nachdem sich die Keisbahn Aurich in ungeheure Investitionen gestürzt hat, um endlich eine eigene und korrekt beschriftete Dampflok in den Fuhrpark aufnehmen zu können, sind nun endlich auch die korrekt beschriteten Waggons für die Aurich – Wittmund bzw. Aurich – Leer Verbindung im Bw Aurich eingetroffen…..
…ja gut, vielleicht etwas zu groß geraten, aber der Stolz der Ostfriesen auf Eigenes….
Und überhaupt, muss man ja auch lesen können – von wegen Alter, Augen und so…
So schnell wird aus einer württembergischen Lok (Bemo) eine Auricher Lok (Dank an Heinz in FFB), wenngleich das Auricher Vorbild doch etwas anders aussieht, aber wenn erst die korrekt beschrifteten Wagen dahinter hängen (Dank an Andreas Nothaft), wird das sowieso relativ…
Bauart: Dh2 Vorbild: Nach dem 2. Weltkrieg wurden im Lokomotivbau Karl Marx Babelsberg fast 500 Schlepptenderloks als Reparationsleistungen für die UdSSR gebaut. Die erste Lok GR No 001 wurde nach Abstellung der Konstruktionsfehler in der Prignitz eingesetzt. Die unter der Loknummer 99 1401 bezeichnete Lokomotive war sehr robust und bis 1967 im Einsatz. Zwei Lokomotiven wurden auch für die Mansfelder Bergwerksbahn gebaut, die 1965 aber verschrottet wurden. 1996 kaufte die Bergwerksbahn eine Lok aus Estland zurück und arbeitete sie auf.
99 1401, abgestellt in Perleberg 1965 (Foto: Prignitzer Kleinbahnmuseum Lindenberg e.V.)Bereits im Mai 2004 weilte Lok 20 der Mansfelder Bergwerksbahn in der Prignitz: Als 99 1401 steht sie hier in Mesenberg (Foto: Prignitzer Kleinbahnmuseum Lindenberg e.V.)
Nachdem die Deutsche Reichsbahn (DR) mittels SMAD-Befehl alle Privatbahnen übernahm, wurde diese Lok als Einzelgänger bei der DR zur 99 1401. Die Lok war immer auf der Prignitzer Schmalspurbahn im Einsatz, überwiegend auf der Strecke Glöwen – Havelberg. Sie wurde 1968 verschrottet. An diese Zeit sollen die Einsätze vom 4. bis 13. Mai 2018 beim Prignitzer Kleinbahnverein erinnern.
„Der Prototyp ГР-001 wurde am 30. April 1947 fertiggestellt und vom 15. September bis zum 20. Oktober auf der Weißeritztalbahn einer umfassenden Erprobung unterzogen. Anschließend wurde die ГР-001 der als Schmalspurbahn wieder in Betrieb genommenen StreckeGlöwen–Havelberg zugeteilt und wahrscheinlich bereits zu diesem Zeitpunkt von Holz- auf Kohlefeuerung umgebaut. Nach deren Übernahme durch die DR wurde die ГР-001 zur ehemaligen Prignitzer Eisenbahn AG nach Perleberg umgesetzt. 1950 erhielt sie die Betriebsnummer 99 1401. Am 30. Januar 1968 wurde sie ausgemustert.“
Bestellt bei wagenwerk.de am 1. Mai 2022 für 599 € und seit August 2022 im Bestand:
Modellbau Veit 71032
Lok 99 4644 DR (Pollo) H0e Fertigmodell
Bauart: Dn2t, Reko Vorbild: Da der 50 Jahre alte Dampfkessel der 99 4644 verschlissen war, beschloss man den Lokaufbau komplett zu erneuern. Nachdem sie 1964 bei der Jerichower Kleinbahn wieder eingesetzt wurde, kam die Lok am 14.11.1965 zum Prignitzer Schmalspurnetz und nach Stilllegung dieser Bahn nach Bergen auf Rügen. Die Lok blieb erhalten, kam 1994 wieder zum Pollo nach Lindenberg und wartet dort auf ihre Aufarbeitung. Modell mit Faulhabermotor, digital vorbereitet.
„Die TenderlokomotivenNr. 15 bis 17 der Kleinbahnen des Kreises Jerichow I (KJI) wurden 1926 von der Rosenberger Kreisbahn erworben. Nach der Übernahme durch die Deutsche Reichsbahn erhielten die verbliebenen beiden Lokomotiven die Betriebsnummern 99 4641 und 99 4644. Die letztgenannte Lokomotive blieb erhalten und soll betriebsfähig aufgearbeitet werden.“
Seufz – und dann fährt sie nicht, nachdem sie am 14. Juli eingetroffen ist….Nettes Telefongespräch mit Herrn Reinhard vom Wagenwerk, der schickt Retourenaufkleber und ich die nicht fahrende Lok nach kurzer Video-Dokumentation direkt zu Veit nach Sachsen, die natürlich erstmal Beriebsferien haben. Ein/zwei Wochen später bei Veiut angerufen, der Chef am Apparat, alles klar, Lok fährt wieder, war irgendwas irgendwo drin, zack war sie wieder hier und ich bin glücklich, denn sie fährt super..
Moin auch, kann ich bei Ihnen einen Bogen mit Decals bestellen, damit meine diversen Schmalspur-Personenwagen an die glorreiche Vergangenheit der Kreisbahn Aurich erinnern können? Text (HOe): Kreisbahn Aurich darunter: Flügelrad (frühere Version) Farbei: weiß Foto (schelcht) in meinem Blog: https://anlagensoftware.code.blog/2022/08/07/decal-kreisbahn-aurich/
Wie viele Decals sind auf einem Bogen, was kostet es ungefähr? Soll ich vorab überweisen? Danke und sonnige Grüße aus Ostfriesland Reinhard Donath Kampenland 19 26605 Aurich
Ziemlich reizvoll nach vier Tagen der Überlegung: Statt 450 wurden vom Einsteller 415 angeboten, ich nun 405, mal sehen, ob damit meine Ersatzlok für die Auricher Kreisbahn möglich wird – Jagsttalbahn – Henschel C-Kuppler, Nr. 20993:
„Bemo HOe Dampflokomotive der SWEG als Fertigmodell, gebaut aus Bausatz.
Die Lok von Bemo wird angetrieben durch den Faulhaber Antrieb von SB und weißt exzellente Fahreigenschaften auf.
Die Lok ist nur probegefahren, leider fehlen die Ätzbeschriftungen, diese fertigt aber sicher Beckert oder ein anderer Hersteller an.“
Der Henschel C-Kuppler, Nr. 20993, war einst Zuglok Nr. 24 der SWEG auf der Jagsttalbahn. Am 8.7.1991 stand „Kunigunde von Crautheim“ als Denkmallok an der ehemaligen Schmalspurbahn in Krautheim.
„Die Jagsttalbahn ist eine 39,1 Kilometer lange eingleisige und zwischen 1988 und 2021 nicht betriebene Schmalspurbahn mit einer Spurweite von 750 Millimetern im Norden Baden-Württembergs.
Am 10. Dezember 1962 wurde in Ettlingen die Südwestdeutsche Eisenbahn-Gesellschaft mbH (SWEG) vom Land Baden-Württemberg als Auffanggesellschaft für die von der Stilllegung bedrohten süddeutschen Strecken der privaten Deutsche Eisenbahn-Betriebsgesellschaft (DEBG) gegründet.