Die Deutsche Reichsbahn übernahm einen Großteil der Maschinen aus Preußen und baute die G 10 bis 1924 weiter. Nach dem Ersten Weltkrieg gingen 222 G 10 an ausländische Bahnen.
Sehr schöne und hübsche Lok aus FL Set 4900 mit 6 tollen Güterwagen, kurzfristig gerade bei ebay ersteigert für 249 €, quasi Schnäppchen, denn die Lok allein wird schon für ziemlich viel Geld gehandelt.
Güterzug:
1 Begleitwagen „Frankfurt“ mit Klappe „Fackeln von FL
Die preußischen G 8.3 waren Güterzuglokomotiven der Bauart 1’D h3 mit Heißdampf-Drillingstriebwerk. Die Reihe wurde wegen des Mangels an Güterzuglokomotiven nach dem Ersten Weltkrieg entwickelt. Dabei wurde eine Anregung aus Württemberg aufgegriffen, eine Lok mit der Achsfolge 1’D aus der 1’E-Lok der preußischen Gattung G 12 zu entwerfen. Das erste Fahrzeug wurde 1918 geliefert. Gegenüber der G 12 hatte man eine Kuppelachse und einen Langkesselschuss weggelassen und den Zylinderdurchmesser verringert. Nachdem sie sich bewährt hatte, stellte man insgesamt 85 Serienlokomotiven in Dienst, die die Deutsche Reichsbahn alle übernahm. Sie erhielten nach dem Umbezeichnungsplan von 1925 die Reihenbezeichnung 561 und die Betriebsnummern 56 101–185. Ein Weiterbau unterblieb wegen des wartungsaufwändigen Innentriebwerkes und weil sich herausgestellt hatte, dass die einfache Verkürzung einer Lokomotive doch nicht zu optimalen Ergebnissen führt, zugunsten der vereinfachten, doch ansonsten identischen G 8.2 mit Zwillingstriebwerk.
Die P 6 waren als sogenannte Universallokomotive konzipiert worden. Das erste Fahrzeug wurde 1902 in Düsseldorf von der Firma Hohenzollern gebaut. Die Maschinen wiesen einige Konstruktionsmerkmale auf, welche als typisch für ihren Konstrukteur Robert Garbe galten, so den engen, weit vorne liegenden Schornstein und die besondere Lage des Kessels. Trotz der mit 1.600 mm verhältnismäßig kleinen Treibräder (beim Prototyp waren es sogar nur 1.500 mm) waren die Lokomotiven für eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h zugelassen, was aber wegen des unruhigen Laufs auf Grund des unzureichenden Massenausgleichs in der Praxis nicht ausgefahren werden konnte. Die Fahrzeuge waren mit Schlepptendern der Bauart pr 2’2′ T 16 gekuppelt.
Schöne Lok mit sehr guten Fahreigenschaften – und dann auch noch in schöner Optik mit den beiden großen Treibrädern und der durchsichtigen halbrunden Öffnung oben, klasse.
Typischer Personenzug des Nahverkehrs:
1 Packwagen 117504 „Breslau“ (Luxus von Brawa)
3 Donnerbüchsen (ebenfalls Brawa, wusste ich gar nicht mehr) mit Heimatbahnhof Hirschberg und den Klassen 2 – 3, 3 – 3, 3 – 3
1905/1906 setzte Garbe dann den Bau der S 6 durch. Zwischen 1906 und 1913 wurden 584 Exemplare von Linke-Hofmann, den Henschel-Werken und der Maschinenbauanstalt Humboldt (Köln) hergestellt. Sie war die letzte zweifach gekuppelte Schnellzuglokomotive, die in Deutschland hergestellt wurde und eine Zeit lang die wirtschaftlichste Lokomotive der Preußischen Staatsbahnen.[1]
Da ist die relativ neue 75 von Liliput (DB-Keks kurzerhand mit schwarzem Plastikstück überklebt) aber zu Zugehren gekommen, denn der Zug mit Fleischmanns vierachsigen Abteilwagen wurde bisher von der seeeehr alten Roco BR 17 gezogen, die sich nun ihr Gnadenbrot im BW verdienen darf…
3 vierachsige FL Abteilwagen (vor ca. 1 Jahr über ebay-Kleinanzeigen günstig aus dem Ruhrpott bezogen, aber eigentlich sind die Wagen nicht so sehr schön…); Zuglauf ist klasse: Westerland – Hamburg (sic!)
1 Postwagen 2739 „Altona“
„Die Lokomotiven der Badischen Gattung VI c waren Personenzug-Tenderlokomotiven der Großherzoglich Badischen Staatseisenbahnen mit der Achsfolge 1’C1′. Die Maschinen wurden ab 1914 von der Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe und von Jung gefertigt. Nach der Übernahme durch die Deutsche Reichsbahn reihte man die Lokomotiven in die Baureihe 754 ein. Nachbauten der Reichsbahn aus den Jahren 1920 und 1921 erhielten die Baureihennummern 7510–11. Die letzte Maschine der der Vorgängergattung VI b leistungsmäßig deutlich überlegenen Baureihe wurde erst im Jahr 1970 ausgemustert.“
Und mit der Roco 17/S 10 sah der Zug nicht mehr so gut aus, die Lok ist einfach zu alt, hat zu hohe Radkränze und gehört nun mit Gnadenbrot ins BW..
In der Gattung S 10 waren bei den Preußischen Staatseisenbahnen alle Schnellzuglokomotiven mit der Achsfolge 2’C zusammengefasst. Es hat vier Baureihen gegeben, die mit S 10, S 101 (Bauarten 1911 und 1914) und S 102 bezeichnet wurden.
Da das steigende Verkehrsaufkommen im ersten Jahrzehnt des zwanzigsten Jahrhunderts die zweifach gekuppelten Schnellzug-Lokomotiven hinsichtlich ihrer Zugkraft überforderte, bestellte die Preußischen Staatseisenbahnen bei Schwartzkopff die Fahrzeuge der Baureihe S 10 mit drei gekuppelten Treibachsen. Die Maschine wurde als Weiterentwicklung der Personenzuglokomotive P 8 konzipiert. Die S 10 verfügte über einen verstärkten P 8-Kessel, auch übernahm man den Blechrahmen in modifizierter Form. Anders als die P 8 hatte die S 10 jedoch – angeregt durch die Sächsische XII H – ein auf die erste Kuppelachse wirkendes Vierzylindertriebwerk mit einfacher Dampfdehnung, von dem man sich eine bessere Laufruhe erhoffte.
Zwischen 1910 und 1914 wurden insgesamt 202 Lokomotiven gebaut. Die beiden Prototypen wurden zunächst als S 8 bezeichnet und erst ab 1912 als S 10. Auch die Lübeck-Büchener Eisenbahn erhielten fünf ähnliche, aber etwas schwächer ausgeführte Maschinen, die bei dieser Bahn ebenfalls als S 10 bezeichnet wurden.
Da ist die 78 von Fleischmann (P.S.: eigentlich DB, aber sehr klein an der Tür…) zu schönen Ehren gekommen, indem sie einen DRG Schnellzug mit 5 Wagen (alle Liliput) zieht:
1 x Gepäckwagen „Karlsruhe“ mit Zuglauf Berlin – Stendal
Anlass zur Beschaffung der Baureihe T 18 war, dass die auf Rügen eingesetzten T 12 und die im Raum Mainz stationierten T 10 nicht mehr den Anforderungen des Betriebs genügten. Leistung, Achslast und Höchstgeschwindigkeit der neuen Loktype sollten in etwa der P 8 entsprechen. Bei der ab 1911 erfolgten Konzeption der Maschinen war ferner maßgeblich, ohne Drehen der Lok auf einer Drehscheibe an den Endstationen Schnell- und Personenzüge im Pendelverkehr auf kürzeren Strecken oder auf grenznahen Strecken befördern zu können. Da seinerzeit vorwärts wie rückwärts schnellfahrende Schlepptender-Lokomotiv-Konstruktionen (wie die wesentlich später entstandenen Baureihen 50 oder 23) nicht existierten, entschloss sich der preußische Ausschuss für Lokomotiven im Interesse gleich guter Laufeigenschaften in beiden Fahrtrichtungen zur Anschaffung einer Tenderlokomotive mit der symmetrischen Achsfolge 2’C2′. Die Lok wurde von den Stettiner Vulcan-Werken konstruktiv durchgebildet, die die meisten Exemplare der T 18 bauten.
Schönes Teil und von der Buxtehuder-Harsefelder Eisenbahn her nicht ganz unbekannt, der VT 66.9 „761 Nürnberg“ von Brawa, hier ziehend einen Gedeckten „Dresden“ mit Türen an beiden Stirnseiten, die zu öffnen sind, schöne Kombi!
Die Triebwagenbaureihe DR 757 bis 762 sind Verbrennungstriebwagen, die von 1927 bis 1929 bei der WUMAG gefertigt wurden und als Fahrzeuge der sogenannten schweren Bauart noch mit einem Ottomotor ausgerüstet waren. Sie gehören gemeinsam mit den DR 851 bis 852 zu den ältesten vierachsigen Fahrzeugen der DRG und dienten für den Triebwagenverkehr auf Nebenbahnen. Sie waren bis in die 1950er Jahre bei der DB im Einsatz und wurden danach für den Betrieb auf Privatbahnen verwendet. Ein Fahrzeug dieser Serie hat bis heute überlebt und befindet sich als VT 175 bei der Buxtehude-Harsefelder Eisenbahn.
Die Lok habe ich ja als Württembergerin schon ziemlich lange, aber sie läuft (nach gerade durchgeführter Reinigung der brünierten Räder) immer noch gut – ist leider eine DB Lok, aber das sieht man ja nicht wirklich.
Die 41 Fahrzeuge wurden zwischen 1909 und 1921 durch die Maschinenfabrik Esslingen gebaut. Sie wurden von Anfang an für die Topografie Württembergs ausgelegt und hatten deshalb Treibräder mit nur 1.800 mm Durchmesser. Die Lokomotiven waren, obwohl sie zu den kleinsten Maschinen der Bauart 2’C1′ zählten, sparsam und zugleich sehr leistungsfähig. Die Maschinen hatten ein Vierzylinder-Verbundtriebwerk, alle vier Zylinder wirkten auf die zweite, gekröpfte Kuppelachse.
Das Aussehen der Lokomotive ist relativ ungewöhnlich. Auffällig sind der außenliegende Hilfsrahmen zur Unterstützung des Blechrahmens mit den dahinterliegenden Radkästen für die Kuppelachsen sowie das strömungsgünstig geformte Führerhaus, das dem der Bayerischen S 2/6 ähnelt. Auch die kegelförmige Rauchkammertür unterstützte den windschnittigen Eindruck. Die Lokomotive wurde auch „Die schöne Württembergerin“ genannt.
Ach, Du treue und fleissige zugstarke alte P 8, gerade im Vergleich mit dem Brawa BR 15 Desaster (das Design bestimmt bei Brawa nicht immer das Anlagen-Wohlsein). Was für ein schöner und langer D-Zug mit den alten Roco-Hechten:
Von 1906 bis einschließlich 1918 wurden 1887 Stück der P 8 für die deutschen Länderbahnen und die Militär-Eisenbahnen-Direktionen Brüssel und Warschau hergestellt. Von 1919 bis 1923 kamen weitere 1669 Maschinen hinzu, womit für deutsche Verwaltungen insgesamt 3556 Exemplare entstanden.[3]
Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurden 1945 in den Deutschen Westzonen 1253 Lokomotiven gezählt, in der Sowjetisch besetzten Zone etwa 700.[4] Aufgrund der soliden Konstruktion und des sparsamen Verbrauches wurde die Baureihe sehr geschätzt und so wurden auch jahrelang abgestellte Lokomotiven wieder aufgearbeitet.
Was für eine wunderschöne Lok, rein optisch und en Detail, aber die Fahrtüchtigkeit auf der Wendel geht gar nicht: Dass die Vorlaufräder bei der ersten Testrunde entgleisen, ist schlimm genug, aber dass ein Magnet in der Lok vorne den Reed-Kontakt auslöst, bringt die Lok sofort wieder zum Stehen, so dass der nachfolgende Zug zwangsläufig drauf fährt.
Meine Anfrage bei BRAWA wurde sehr pauschal und kundenunfreundlich beantwortet:
Do 27.09.2018 17:21 Sehr geehrter Herr Donath, bei beiden Loks ist wahrscheinlich das Magnetfeld des Motors zu hoch. Abhilfe kann Werkseitig nicht geschaffen werden. Mit freundlichen Grüßen Ronny Triquet BRAWA Service-Team
Also runter von der Wendel, wieder in den Bahnhof und drei Tage überlegen, ob ich sie trotz absoluter Ästhetik (und eines hohen Preises) bei ebay (mit Verlust) einstelle. Neue Modelle werden dort für 475 € gehandelt. Dieser reine Brawa-Zug jedenfalls, der vorher schon mit der BR 76 porträtiert wurde, ist also schon wieder Geschichte, auch wenn er durch die Ergänzung um den blauen württembergischen „Schlafplatzwagen“ (Stuttgart-Friedrichshafen“ sehr attraktiv aussieht…
Die DampflokomotiveS 2/6 der Königlich Bayerischen Staats-Eisenbahnen wurde 1906 als Einzelstück speziell für Schnellfahrversuche konstruiert und mit der Betriebsnummer 3201 am 3. Mai 1906 in Dienst gestellt. Die Bayerischen Eisenbahnen hatten sich zur Beschaffung durch die zwei Jahre zuvor vorgenommenen Schnellfahrversuche der Preußischen Staatsbahn anregen lassen. Herstellerwerk war die Lokomotivfabrik Maffei in München, Chefkonstrukteur Anton Hammel.